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Know how zu Partnerschaften

Warum internationale Schulpartnerschaften?


Durch internationale Schulpartnerschaften lernen Schüler*innen die Welt aus einer anderen Perspektive kennen, nicht nur aus Büchern, sondern durch den direkten Kontakt mit anderen Schüler*innen. Dadurch werden soziale und interkulturelle Kompetenzen der Schüler*innen gestärkt, sowie Sprachkenntnisse, die durch diesen Austausch erworben werden.


Eine globalisierte Welt braucht global denkende Schüler*innen. Mit den 2015 verabschiedeten Globalen Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der Agenda 2030, fordert Unterziel 4.7 „Bis 2030 sicherzustellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnissen und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung“.


Wir leben in einem Zeitalter, in dem es nicht ausreichend ist, nur über das ICH zu denken, wir müssen auch das WIR im Blick haben. Die Welt steht vor vielen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, Kriege usw., deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind und sich ausbreiten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen wir zusammenhalten, zusammen handeln, gemeinsam Lösungen finden.


Durch Schulpartnerschaften können Schüler*innen sich über solche Herausforderungen austauschen, gemeinsam über mögliche Lösungen nachdenken und sie umsetzen. Außerdem erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, die Welt in ihrer Vielfalt zu erleben.


Für den Aufbau von internationalen Schulpartnerschaften zwischen Uganda und Sachsen ist das Team des Partnerschaftsprojekts bereit, Sie in dem Prozess zu begleiten, Ihnen die notwendige Beratung rund um das Thema Schulpartnerschaft Uganda-Sachsen bereitzustellen und eine passende Schule für Sie zu finden.

 

   Erste Schulpartnerschaft zwischen Uganda und Sachsen 

Schulpartnerschaften zwischen Uganda und Sachsen

Der Aufbau von ugandisch-sächsischen Schulpartnerschaften ist eines der Arbeitsbereiche des Projekts "SDG - Sachsen denkt global - Sachsen und Uganda gut vernetzt" unter dem Dach des Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. (ENS), das sächsische Schulen dazu ermutigt, Schulpartnerschaften mit Schulen in Uganda einzugehen.

 

“Angesichts von Lehrkräftemangel, den nachklingenden Folgen der Pandemie und der Verarbeitung von weltweiten Krisen sehen sich zwar viele Schulen mit der Umsetzung des „Alltagsgeschäftes“ herausgefordert – dabei entsteht allerdings auch der Bedarf nach und Raum für neue Konzepte. Gerade der Austausch mit Partner*innen aus dem globalen Süden, das wechselseitige Lernen von Lösungsstrategien und die Entwicklung einer gemeinsamen Vision für und Arbeit an der Zukunft kann zur Bewältigung dieser Herausforderungen beitragen“ (Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm ENSA, 2024).

 

Unser Ziel ist es, Schulen aus Sachsen und Uganda zusammenzubringen, um langfristige Schulpartnerschaften aufzubauen. In der Partnerschaft können entwicklungspolitische Themen wie globale Gerechtigkeit, Klimadebatten, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Themen, die alle im globalen Kontext betreffen, diskutiert werden. Während dieses Prozesses bieten das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen (ENS) auf sächsischer Seite und unser Kooperationspartner Katosi Women Development Trust (KWDT) auf ugandischer Seite Beratung und Unterstützung an.

 

Wie fange ich eine Schulpartnerschaft mit Uganda an?


Wir möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen, eine Schulpartnerschaft zu starten. Im folgenden finden Sie eine schrittweise Übersicht, wie sich der Prozess hin zu einer Schulpartnerschaft gestaltet und wie wir Sie dabei unterstützen und begleiten:

 

Schritt 1: Auf unserer Website steht Ihnen ein Fragebogen zum Download bereit, der dazu dient die wichtigsten Informationen zu Ihrer Schule sowie Ihren Zielen und Erwartungen bzgl. der Schulpartnerschaft zu erfassen.

 

Schritt 2: Auf Grundlage des ausgefüllten Fragebogens, suchen wir über unseren ugandischen Partner KWDT nach einer geeigneten Schule in Uganda. Das kann eine Weile dauern, da nicht immer sofort eine passende Schule im ugandischen Netzwerk gelistet ist. Sobald eine passende Partnerschule gefunden ist, werden beide Parteien darüber informiert.

 

Schritt 3: Sowohl auf sächsischer Seite wie auch auf ugandischer Seite bieten wir eine (Online-)Vorbereitungsveranstaltung für die partnerschaftswilligen Schulen an. Diese Veranstaltung dient dazu, potentielle Partner zu sensibilieren und auf mögliche Herausforderungen vorzubereiten, die bei Nord-Süd-Partnerschaften auftreten können.

 

Schritt 4: Wir organisieren ein erstes gemeinsames Online-Treffen, bei dem sich die beide Schulen kennenlernen und in dem weitere Schritte im Partnerschaftsprozess direkt besprochen werden können. Wir empfehlen zudem, die Schulpartnerschaft in einer gemeinsamen Partnerschaftserklärung schriftlich zu festzuhalten.

 

 Erste Schulpartnerschaft zwischen Uganda und Sachsen Unterschrift 

  
 

Sind Sie überzeugt, dass wir gemeinsam mit der jungen Generation eine gerechtere und nachhaltigere Welt schaffen können? Dann machen Sie mit bei unserem internationalen Schulpartnerschaftsprogramm zwischen Sachsen und Uganda.


 

Für individuelle Beratungstermine können Sie sich gern an uns wenden.


 

Ansprechpartnerin:

 

Joseline Amutuhaire-Ondrušek (sie/ihr)

Co-Koordination Uganda-Sachsen Partnerschaft


 

Email:

Mobil:+49 (0)178 874 1050